Reviews by larsen1

Dieses Debüt klingt, als stünde man in einem verrauchten Kellerclub der 60er: der Beat hart, das Tempo hoch, die Stimmung elektrisiert. Die Sonics liefern eine rohe, fast ungestüme Form des Rock’n’Roll, die späteren Garage‑Bands den Weg ebnete. Doch zwischen den Highlights schleichen sich Wiederholungen ein, und die Lo‑Fi‑Produktion wirkt heute eher charmant als kraftvoll. Ein Album, das man für seine Energie schätzt – nicht für seine Perfektion.

Dog Man StarSuede

Rated 8/10

Die Musik zeigt gute Ansätze: ein warmer Grundsound, interessante Harmonien und einzelne wirklich gelungene Arrangements. Gleichzeitig fehlt es vielen Stücken an Spannungskurve und klarem Fokus. Die Produktion ist sauber, aber etwas glatt, sodass die emotionalen Momente nicht ganz durchdringen. Insgesamt hörbar, aber nicht nachhaltig beeindruckend.

Celebrity SkinHole

Rated 8/10

Es ist ein glänzend poliertes, zugleich bissiges Rockalbum, das Hole 1998 in eine neue Ära katapultierte. Courtney Loves Stimme trägt die Mischung aus Power‑Pop, Alternative Rock und post‑grungiger Schärfe mit einer überraschenden Leichtigkeit, während Songs wie „Celebrity Skin“ und „Malibu“ sofort im Ohr bleiben A. Die Produktion ist glatter als auf früheren Hole‑Platten, aber die Energie bleibt unverkennbar – ein Album, das zwischen Glamour und Abgrund schillert und bis heute erstaunlich frisch wirkt.

Mutig, rhythmisch spannend und voller guter Ansätze, doch die Vielfalt schlägt manchmal in Unruhe um. Ein solides, aber ungleichmäßiges Werk.

Ein warmes, fließendes Werk voller Drive und Melancholie. Die Songs ziehen sich gelegentlich etwas, doch die Stimmung trägt beeindruckend weit.

NixonLambchop

Rated 6/10

ein elegantes, gut produziertes Werk, das jedoch oft zu gemächlich bleibt. Handwerklich stark, emotional eher zurückhaltend.

Le TigreLe Tigre

Rated 6/10

Insgesamt energiegeladenen Electro‑Punk, der sofort ins Ohr geht, aber nicht immer hängen bleibt. Einige Tracks zünden stark, andere wirken repetitiv. Interessant ist „Deceptacon“, der bekannteste Track des Albums. Der Song gilt als feministische Kampfansage und kritisiert die Oberflächlichkeit der Popkultur sowie die Entpolitisierung subversiver Bewegungen Mit seinem aggressiv-tanzbaren Sound wurde er zu einer Schlüsselnummer des Electroclash und prägte die politische Ästhetik der Band nachhaltig.

Es mischt Reggae, Latin und Weltmusik, arbeitet mit Samples und Mehrsprachigkeit und Macht Spaß zu hören - Nicht nur “Bongo Bong”

Interessantes und abwechslungsreiches Experiment mit rhythmischen, leicht psychedelischen Sound. Mehrstimmiger Gesang, Elektronische Elemente kombiniert mit Gitarren, sehr tanzbare, experimentelle Arrangements.

SisterSonic Youth

Rated 4/10

Wenn Grunge übertrieben wird und es auch nicht nach Rock klingt, kommt dieses Album heraus.

DWhite Denim

Rated 6/10

Unruhiges Rockalbum ohne Leuchtturm, bei dem sich die Feage stellt … was machst Du hier?

Langweiliges Werk der 70er. Wenig Spirit wenig Spaß .. dunkel wie das Cover irgendwie ein Album gemacht um Kohle zu scheffeln..

PhrenologyThe Roots

Rated 4/10

Phrenology, das fünfte Studioalbum der Roots, erschien 2002 bei MCA Records und verbindet Hip‑Hop, Progressive Rap, Neo‑Soul und Rap‑Rock A. Trotz dieser Vielfalt wirkt das Album oft zerfahren: Die langen Aufnahmephasen von 2000 bis 2002 Aund die vielen Stilwechsel lassen den Gesamteindruck unruhig und überambitioniert erscheinen. Zwar ragen Singles wie „Break You Off“ und „The Seed (2.0)“ hervor, doch insgesamt verliert sich das Album zu häufig in Experimenten, die den Fluss stören.

(GI)Germs

Rated 6/10

Ordentliche Hardrockpower aus den 70er. Zeitlose Sounds zur Gartenarbeit oder Steuererklärung.