„Selling England by the Pound“ ist ein Album, das sehr lang ist und sich oft in ruhigen, ausgedehnten Passagen verliert. Die Instrumente spielen viel, aber meistens passiert dabei nicht besonders viel. Die Songs ziehen sich, wirken stellenweise etwas schwerfällig und bleiben selten wirklich im Gedächtnis. Alles ist sehr ordentlich gemacht, aber ohne große Überraschungen, und die experimentellen Momente fühlen sich eher wie lange Umwege an.
Am Ende bleibt ein Album, das manchmal interessant sein könnte, aber meistens einfach nur ruhig vor sich hinläuft. Und ehrlich gesagt: Diese Rezension ist genauso langweilig geworden wie das Album selbst – was irgendwie ganz gut passt.