Reviews by larsen1

Zackiges Speed geladenes Rock-Album. Prägende Gitarren, Schlagzeug und Keyboards mit deutlicher Stimme in den vielen meist kurzen Songs (26 in 53 Minuten). Sie wirken manchmal wie Ska oder Psychodillic Songs. Typisch für das Album und gar nicht mal so schlecht ist “Teenage Kids”. Schöne Songs sind aber auch “Here comes The Summer”, “True Confession” und “Jimmy Jimmy”. Gernel mal wieder wenns fetzig sein soll.

Überlanges Album im Swing, Synthesizer und Jazz Stil. Prince nasale Stimme ist unverkennbar. Leider ist das Album weder im Gesamtwerk noch in den Einzelstücken irgendwie inspirierend. Im Gegenteil, mit zunehmender Dauer werden Stücke, Stimme und Musik immer nerviger. Freiwillig brauche ich keinen der Songs nochmals höre … naja kurz vor Schluss gab es noch zwei kleine Ausnahmen “ I Could Never Take the Place of Your Man" & “The Cross” . Ich war darüberhinaus froh als das Album durch war.

Recht langes Indie Album, das aber nicht langweilig wird. Es sind gute etwas an REM erinnernde Stücke, die gut arrangiert und aufeinander abgestimmt sind. Gelingen sind die Combies „Half Light“ und „Sprawl“ aber auch „We use to wait“. Gerne mal wieder reinhören.

Tolles 80er Wave Album mit unverwechselbaren Sounds und tollen Titeln. Let‘s „Shout“ about „Hands over Heels“ so that „Everybody wants to rule the world“ 😊. Leider sind nicht alle Songs so stark aber sie passen insgesamt ins Albumkonzept. Es ist eine tolle 3/4 Stunde back to the 80‘s 😊👍

Ruhiges Album mit einigen sinnvollen Songs und dem bekanntesten Stück „Freedom‘90“. Das Album löst ebenso wie Freedom kau Emotionen aus. Kein weiter Adobe hat irgendeinen Wiederekennungswert. Auch ohne Vorurteile ist dieses Album bestenfalls gewöhnlich.

GraceJeff Buckley

Rated 10/10

Sehr schwieriges Album - „Halleluja“ dieser Song hat sich in die Bilder von 9/11 und Tsunami 2024 eingebrannt. Die damit empfundenen Emotionen werden unvergesslich bleiben. Das Album erfordert ein mehrmaligen Hören um die vielen Facetten des Albums zu erahnen. Bei zwei Songs ist mir das noch gelungen. „Mojo Pin“ ist unausgewogen, „Grace“ zu unruhig. Gut sind dafür aber die Ballade „Lilac Wine“, die klare Kopfstimme in „Corpus Christi Carol“, der Hard Rock in „Eternal Life“, der ins Wave driftende „Dream Brother“ und das melancholische Finale „Forget Her“. Ja, auch schwere Kost ist manchmal sehr sehr lecker 😋.

The SliderT. Rex

Rated 6/10

Ordentliches Rockalbum der frühen 70er. Leider fehlt die Dynamik in den Songs und diese wird durch die permanenten sich wiederholenden Beats ersetzt. Ein Beispiel hierfür ist die nicht überzeugende Nr. 1 Single-Auskopplung „Telegramm Sam“. „Ballroom of Mars“ ist eine schöne dunkle Ballade. Die anderen Stücke sind auch musikalisch ok aber insgesamt auch nicht herausragend.

No OtherGene Clark

Rated 8/10

Der Song „Silver Raven“ ist das absolute Highlight des Albums, das in sich ein schön abgestimmtes Country Album ist. Weitere Songs stechen nicht hervor, trotzdem ist es zum Wiederhören geeignet. Wer die Geschichte des Albums liest, sieht wie schnell der erste Eindruck täuschen kan.

REM - eine homage an meine Studiums- und Examenszeit. Geniales Album mit tiefgründigen Texten und unvergesslichen Songs “Drive”, “Everybody Hurts” und “Man on The Moon”. Die Streichereinlagen werten die Musik noch auf. Ich finde “Automatic for The People” ist ein unvergessliches Album aus der Zeit als uns die Welt noch offen stand 😊.

Ein softes Indie-Rock Album das von einer an das „schluzige“ angrenzenden Stimme geprägt ist - ohne deswegen schlecht zu sein. Die Texte sind tiefgründig und mit „Between The Bars“ und „Pictures of Me“ gibt es auch schöne Stücke. Das gut auf sich abgestimmte Album gibt dem Hörer die Chance in 36 Minuten tief zu entspannen.

Inspirationsloses Geklimper auf die Instrument der 70er. Ein nicht endend wollender Titelsong. Ein bisschen Jazz, ein bisschen Experimentieren und etwas Jive führen eben nicht zwingend zu interessanten Songs. Das schönste am Album ist das Cover - der Inhalt ist schlichtweg mies.

Blues Rock mit dem Evergreen “Proud Mary” und dem ordentlichen Songs “Graveyard Train” und “Born On Bayou”. Der Rest ist zwar ein Mix aus Blues und Rock, dieser führt aber weder in Kombination mit andereren Songs noch für sich alleine zu großen Highlights.

Motziges Hip Hop Album mit Rap und Acid Einschlag. Mich schreckt die Musik ab, so dass ich gar nicht zum exzentrischen Sprechgesang durchkomme. Das Beste am Album ist das Ende. Man hat dieses Album dank der lebensrettenden Skip Tast überstanden.

Exzentrische Aneinanderreihung von teils kurzen Dongs (24 in 38 Minuten). Diese haben die alternative Rock-Attitüde wie Blur oder Greenday. Starke Gitarre/Bass dumpfes Schlagzeug und Keyboard und leicht schräge Vocals. Gegen Ende gewinnt das Album
An Härte. Rockig ist “Watch me Jump Start”, charakteristisch sind “Game Of Pricks” oder “Closer You are” und mein Favorit ist “Blimps Go 90”.

Ein ordentlich Jazz Platte. “Blue Rondo a la Turn” spielt die Instrumente des Quartess saber aus. Piano, Bass und Percussio und kombinier die besondere orientalische Taktfolge mit cleveren Lautstärke und Tempowechseln. “Take five” ist natürlich genial und ein toller Song. Auch der Rest ist als Hintergrund für ein entspannten Cocktail Abend ganz nett.

„Thriller“, „Bilie Jean“ und „Beat It“ - sensationelles Album eines unverbrauchten und kraftvollen Michael. Das Album ist aber auch sonst in sich schlüssig und entwickelt die Popmusik Anfang der 80er in eine neue Sphäre. Auch für den nich Michael Fan, gibt es kaum Gründe das Album nicht Top zu bewerten … vielleicht ist „P.Y.T.“ Pretty young Thing - ist vielleicht ehrlicher als viele 1982 dachten. 😉

SmashThe Offspring

Rated 8/10

Punk Rock auf einem Indie Album der 90er. Es klingt wie Nirvana mit Rap und Hard-Rock Elementen. In keinem Stück wird dieser Stil prägnanter als in “Self Esteen”. Mein Geheimtipp ist der Ska-Song “what happens to you” - Ja und es macht Spaß den Mix (wieder)zuhören; wenn’s mal was härter sein soll.

FuneralArcade Fire

Rated 10/10

Die Exzentrität des Albums ist “abwechselnd bizarr und anderswo wiedererkennbar, gleichermaßen schön und erschütternd, theatralisch und aufrichtig, sich jeder Kategorisierung entziehend und dabei versuchend, neue Genres zu schaffen” so lobte es Kritiker. Dem ist kaum was hinzuzufügen. Man wird es 20x hören können und der krasse Indie Sound wird wohl niemal langweilig werden. Ganz star sind “Une Anne Sans Lumiere”, “Crown of Love”, “Wake Up” und natürlich “Rebellion”. Let’s do it again 😊.

Cooles Album aus 2010 einer alternativen Rockband aus Manchester mit leichten Ska und Avangarde Einflüssen. Sie nehmen sich und ihre Musik nicht ganz so Ernst, sodass z.B. die Flötenexperimente in “Bobs Yer Uncle”eher amüsant klingen. “step On” ist ebenfalls ok. Es ist bedingt zum Wiederhören geeignet.

xxThe xx

Rated 8/10

Sehr angenehmes Album mit ruhigen und klangvollen Tönen. Das Album ist eine Oase der Ruhe ohne langweilig zu werden. Die zahlreichen Duette sorgen für Abwechslung und sind in die minimalistischen Bass- und Gitarren sowie die synthetischen Klanghintergründe eingebunden. Irgendwie würde auch Chris Isaac’s “Blue Hotel” auf das Album passen. Gut sind das “Intro” und “Crystalised”.