Reviews by larsen1

Es ist Hip-Hop mit einer männlichen Stimme. Das Album ist keine Qual für den Zuhörer aber auch kein Inspiration. Warum Rappt der Sänger und singt nicht und wo ist das schöne an den Songs. Diese Sinnfrage kommt nach jedem Song und nach jedem Skip. Am Ende ist man froh das man es vollbracht hat und dieses Werk ungestraft vergessen darf.

Hot RatsFrank Zappa

Rated 2/10

Man nehme ein paar unterschiedliche Instrumente, eine Gitarre, eine Prise Saxophon, zwei Esslöffel Piano und ein wenig schräge Trompete und lege dies auf den Tisch. Dazu ein bisschen vollgedröhnten Zappa und lässt diesen 2 Wochen im Studio brutzeln. Dann erhält man diesen ungenießbaren Auflauf vom Dröhnungsklang und Expentierkasten. Dies war ein Z Album.

Real LifeMagazine

Rated 8/10

Ja, das Album heißt „Real Life“ nich die Band; die heißt „Magazine“ aus Manchester und ist 1978 eine der Quellen aus denen viele Wave Bands z.B. Smith, Visage & Ultravox ihre Inspiration fanden. Man hört wie hier Hardrock und New Wave ineinander übergehen z.B. in „Burst“. E-Gitarren, Synthi-Elemente, Drums prägen das Album. „My Tulpa“ & „Shot by both sides“ sind tolle Wave-Songs. Das Album eignet sich zur Wiederholung.

Hörbare aber etwas zu langweilig Stimme. Sanfter ruhiger (Kuschel)Rock. Das Album ist nicht sehr abwechslungsreich aber für einen gemütlichen Kaminabend im November in Ordnung. Kein Song fiel besonders auf - weder positiv noch negativ.

Dieses Album erschien 6 Tage nach meinem wichtigsten Geburtstag. Es ist Hardrock mit angenehmen akustischen Elementen und variablen Instrumenteneinsatz. Das Konzept des Album ist erkennbar wobei Hammer Songs die Ausnahme sind. „Since I‘ve been Loving You“ ist der beste Titel, gefolgt von „Celebreation Day“ & „Gallows Pole“. Interessant ist wie die Band in „Hats of To (Roy) Harper“ einen uralten Blues-Song aufpimpt.

Rockalbummit ordentlich power aber leider keinem erkennbaren stilistischen Konzept . Es hat gute Stellen aber auch einige Längen und misslungene Klangexperimente. Irgendwie klingt alles noch unausgereift … keine Wunder das Album prägte später Grunge und Hardrock, was aber 1989 noch niemand ahnen konnte. Solide Stücke sind „Had A Dad“ & „Jane Says“

Alle Songs mit „U“, mit Apostroph- oder Gänsefüßchen sind schlicht schlecht und alle anderen noch schlechter. Es ist HipHop Rap mit nerviger Stimme und sinnlosen Bongos. Diese Musik wäre 1989 möglicherweise die Rettung der Stasi-PR Abteilung vor dem Mauerfall gewesen … so kann ich nur zur Aufnahme im 1-Star Club gratulieren.

Tja, wer denkt Big-Band können nicht mit Punk- oder Hardrock gemischt werden, den belehrt dieses Album from Down Under eines besseren. Die Mischung ist interessant und kurzweilig aber nicht genial. Dieses Album ist grundsolide Musik. „Memories Are Made Of This“, „This Perfect Days“ & „A Minor Of Aversion“ wissen zu gefallen.

DirtAlice in Chains

Rated 6/10

Heavy Metal & Grunge fusionieren in diesem Album wobei Haevy Metall die Leitkultur bleibt. Einige Songs sind ok z.B „The Bones“, „Down In the Hole“, Would“ & „Rooster“ sind gute Genre Titel. Insgesamt ist mir das Album zu düster und zu sehr von Drogen inspiriert und hat leider einige schwache Titel.

Ja wirklich - auf dem Album sind 69 (!) mit Songs über alle Facetten der Liebe in einem Opus mit fast 3 Std. Länge. Dieses Album aus 1999 ist durch Country und Folk Sounds geprägt integriert aber auch andere Stile insbesondere Synthesizer Elemente und verschieden Stimmen und Gesangrichtungen. Meine Highlights sind „I Need A New Heart“, „The Book Of Love“ & „ Papa Was A Rodeo“. Das Konzeptalbum wird zwar zum Ende etwas langatmig, was aber auch an dem Feuerwerk der vielen meist kurzen Songs liegen kann, die den Hörer beim ersten Hören ermüden - deswegen auf jeden Fall nochmal wiederholen .. spätesten beim nächsten Valentin.

ElasticaElastica

Rated 8/10

Kurzweiliges Britpop Album mit einer rockigen Note und einer charaktervollen Frauenstimme. Die Songs sind aufeinander gut abgestimmt und lassen sich wie im Fluge durchhören. „Connection“ ist ein Highlight und markant für die kreativen Indi-Songs der 90er sehr gut auch „Never Here“.

Es gelingt dem Interpreten auf interessante Weise o-Töne von Anrufbeantwortern, Funksprüchen und anderen Aufnahmen in die Rap Stücke einzubringen. Darüberhinaus ist der Sänger verständlich und kombiniert Musik mit seinem Sprechgesang. Warum in Gottes Namer er ständig den Alltagsrassismus im kalifornischen Ghetto anprangert aber selber gefühlt über 100 x Bitch ruft wird wohl nur der Künstler selber wissen. Interessant ist das Stück „Bitch don‘t kill my vibes“.

AriseSepultura

Rated 6/10

Cooles Heavy Metal Album, dass auch dem Nicht Heavy ein klare (schnelle) Struktur vermittelt. Die Stimme ist solch erkennbar und wird nicht von Geschrei und Krach übertönt. Neben der Hymne „Arise“ überzeugt mich „Desperate Cry“ und „Subtraction“. Wenn‘s mal hart und roh sein soll, gerne nochmal.

Das Album grenzt teilweise an konzeptlosen Krach als sogenannten Industrial Rock. Dank einiger ordentlicher Stücke und Passage „A warm Place“ wurde der Platz annder roten Laterne vermieden.

Solides Punk und Rock Album aus den 70er. Für Ihre Zeit war die Combo sicher prägend aber Ihre Musik scheint von der Zukunft überholt worden zu sein. Das Gesamtwerk ist hörbar aber auch nicht überdurchschnittlich.

Techno-, Synthi- und Elektroelemente mit einer markanten Frauenstimme. Es hört sich ein wenig an wie eine Reincarnation von Siouxsie als Indi-Album von 2009. aber Respekt, es hört sich gut an und ich würde es wiederhören insbesondere „Skeletons“, „Heads will Roll“ und „Runaway“. Sehr schlüssiges Gesamtwerk.

„It's like rain on your wedding day“ ist die Zeile vom Welthit „Ironic“. Ich weiß aus eigener Erfahrung das muss nicht schlecht sein und so taucht man ein in einen der prägendsten Sounds der 90er. Tolle weitere Stücke „Your Oughta Know“, „Head Over Feet“ und nicht zuletzt „Hand in my pocket“. Gerade dieser Song überzeugt musikalisch und lyrisch. „ I've got one hand in my pocket
And the other is giving the peace sign.“ zeigt die Zerrissenheit und Komplexität der Generation X - Tolles Album 😊

TrafficTraffic

Rated 8/10

Saxophon, Folk-Rock und eine homöopathische Pertion Blues und schon fühlt man sich in die späten 60er versetzt. Unbefangene Songs auf einem Album, dass zunächst unspektakulär startet. Aber nach der Single-Auskopplung „Feeling Alright“ wird es abwechslungsreich. „Vagabound Virgin“, „40.000 Headman“, „Crying to the Heard“ und das verrückte Stück „Here we Go Round..“ sind kurzweilig und sehr zur Wiederholung geeignet.

“Heros” und ein paar Experimente. Das ist die Quintessenz dieses Albums. “Jo the Lion” & “The Secret of Arabia” sind ok. Die restlichen Stücke der in Betlin aufgenommen Platte sind sehr gewöhnungsbedürftig.

Soldes Album von Eric mit nachdenklichen Songs - geschrieben nach einer Lebenskrise - Es verbindet Rock, Folk und Blues Elemente. Schönster Song war für mich „Let it Grow“ und am interessantesten war das Bob Marley Cover „I Shot the Sheriff..“