Reviews by larsen1

Moving PicturesRush

Rated 6/10

Rockiges Album mit interessanten Passagen, das aber meistens nur mittelmäßiges Niveau erreicht. Highlight is „Switch Hunt“, das leider nur zu selten das Rockpotential der Gruppe aufblitzen lässt.

CutThe Slits

Rated 2/10

Das Album hat mich leider nicht überzeugt. Die Mischung aus Punk und Reggae mag zwar innovativ sein, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Die Songs wirken oft unausgereift und chaotisch, was den Hörgenuss trübt. Auch die Produktion klingt stellenweise roh und unfertig. Insgesamt fehlt es dem Album an Tiefe und musikalischer Raffinesse. Das war ein Satz mit x.

Wer wissen will, warum die Pilzköpfe in ihrer Zeit so eingeschlagen haben, der sollte sich die seinerzeitigen Alternativen - wie diese - hierzu anhören. Soullastiger Leierkästen mit garantierter Einschlafoption. Das Album war vermutlich schon bei der Erstveröffentlichung ein Oldie.

WarU2

Rated 10/10

„New Year‘s Day“ ist ein genialer Song der Epos und Wave verbindet. „Sunday Bloody Sunday“ ist ein Song für die Ewigkeit und zeigt, dass sich Freiheit niemals auf ewig unterdrücken lässt. „40“ mit I will Sing, Sing a new Song ist eine unvergessliche Zeile. Insgesamt ist das Album musikalisch, textlich und stilistisch ein Juwel und ein Meilenstein der 80er 😊.

LowDavid Bowie

Rated 8/10

Interessantes Bowie Album, mit sehr viel Soundkreationen und elektrischen Soundelementen. Typisch und gut für das Album ist „A New Career in Town“. Daneben gefallen noch „Be My Wife“ und das mystische „Warzawa“. Bowies Werk ist ein erste Vorgeschmack auf die „Waves“ der frühen 80er und seiner Zeit etwas voraus.

Ein bisschen Blues, Jazz, Big-Band und Rock im Stil der späten 60er. Also würde man „The Who“ & „Simon & Garfunkel“ mischen. Vieles von den Stücken überzeugt nicht. Interssant klingt „And When I Die“, ein typischer Song ist „Spinning Wheel“ und fast unhörbar ist „Blues Prt.2“. Ingesamt halte finde ich das Album schlecht.

Es ist ein Album, das mit seiner einzigartigen Mischung aus elektronischen Klängen und Chanson-Elementen auffällt. Während die atmosphärischen und oft träumerischen Melodien sicherlich ihren Reiz haben, leidet das Album an zu viel Chanson und zu wenig mitreißende Höhepunkte. Es ist ein Album, das man schätzen kann, wenn man sich auf seine ruhigen und subtilen Nuancen einlässt, aber es fehlt der große Knaller, der es unvergesslich machen würde.

MelodramaLorde

Rated 8/10

Es ist eine Elektropop-Platte mit Klaviermelodien, pulsierenden Synthesizern und dichten elektronischen Beats und einer charaktervollen Frauenstimme. Top-Songs sind “Liability“, „Supercut“ und „Green Light“. Nachdenkliche Songrexte - gerne zum Wiederhören.

Nichts sagendes Blues-Album, dass durch einige Gastauftritte (z.B. Santana) aufgewertet wurde. Insgesamt überzeugt keiner der Albumtitel. Schade um die Zeit.

VespertineBjörk

Rated 6/10

Sphärische Klänge mit einer mysteriösen aber angenehmen Stimme. Leider nimmt das Album den Hörer nicht mit in die Dimensionen. Dadurch wirkt es unausgeglichen und unnahbar. Ich hatte bei dieser Stimme besseres erhofft.

Das Debütalbum der britischen Rockband erschien im November 1978 und gilt als ein wegweisendes Werk des Post-Punk, dass zwar einige beeindruckende Momente bietet, aber nicht überdurchschnittlich ist. Positiv ist der
Innovativer Sound durch seine experimentelle Herangehensweise. Einflussreiche Songs wie “Jigsaw Feeling” und “Metal Postcard (Mittageisen)” zeigen die Fähigkeit der Band, düstere und eindringliche Atmosphären zu schaffen. Leider ist es auch über längere Phasen zu viel des Guten an Experimenten. Hier hätte dem Album sicher ein Hauch von Wave gutgetan.

BadMichael Jackson

Rated 10/10

Naja Michael ist nicht mein großer Liebling - aber Respekt vor einem derartigen Feuerwerk an Hits muss sein. Michael diese Songs werden noch in 100 Jahren gespielt werden. "I Just Can't Stop Loving You", "Bad“, "The Way You Make Me Feel", "Dirty Diana", "Smooth Criminal", "Liberian Girl" sind einfach schön zu hören. Auch die anderen Songs sind exzellent in das Gesamtwerk arrangiert. Es hat überraschend viel Spaß gemacht das Album durchzuhören😊.

DustScreaming Trees

Rated 8/10

Album, das ein wenig einen Cocktail aus allem darstellt, was Mitte der 90er angesagt was. Etwas Grunge gemixt mit Hardrock Elementen dazu ein wenig Wave Würze und das alles in the Rock. Der Cocktail ist gut gelungen aber er wir nie eines der Geschmäcker der Komponenten übertreffen. „All I know“ ist gelungen ebenso wie „Sworn is broken“ und „ Witness“ lässt auch die Härte Seit der Band durchblicken. Ich denke diesen Cocktail sollte ich nochmal ta(e)sten.

Album einer Band in der Eric Clapton anfänglich Incognito mitwirkte und das durch den lead Song „Layla“ geprägt ist. Die übrigen Songs sind melodisch mit einem prägnanten Blues Stil. Hierbei weiss „Nobody Knows You When You are Down“ zu gefallen. Insgesamt zum Wiederhören geeignet … und am Ende wartet Layla ;-).

The CarsThe Cars

Rated 8/10

Die Debütplatte der Band ist ein interessantes Stück Musikgeschichte. Mit einer Mischung aus Rock und New Wave schufen sie einen Sound, der seiner Zeit weit voraus war. Dies macht das Album nicht nur zu einem Zeichen der ästhetischen Weiterentwicklung der 70er Jahre, sondern auch zu einem zeitlosen Klassiker. Besonders hervorzuheben sind die Tracks "Just What I Needed", "My Best Friend's Girl" und "Good Times Roll". Diese Songs sind meisterhaft komponiert und kombinieren eingängige Melodien mit cleveren Texten, die sowohl nostalgisch als auch frisch wirken. Der Stil des Albums ist von einer gelungenen Synthese aus elektrifizierenden Gitarrenriffs, rhythmischen Keyboards und einem unverwechselbaren Groove geprägt. Diese Elemente zusammen ergeben einen charakteristischen Sound, der ebenso rockig wie poppig ist und viele Einflüsse der damaligen Zeit in sich vereint.
Im Großen und Ganzen ist “The Cars” ein Meilenstein, der beweist, dass gute Musik zeitlos ist.

KenzaKhaled

Rated 4/10

Orientalische geprägtes endlos langes Album. Es ist definitiv nicht meine Musik. Einzige Lichtblicke sind die wenigen französischen Songs sowie die interessante Fassung von “Imagine”.

Rockiges Hippie Album mit guten Songs. Die Mischung aus Hair und Rocky Horror Picture Show passt irgendwie. “I want you to want me” ist das bekannteste Stück des Albums und darf au keiner 70er Party fehlen ebenso wie “I need your love”. Toller flashback in die Zeit in der Rauchen noch gesellschaftsfähig und ein Mettigel auf keiner Kellerparty fehlen durfte.

Solider Pop mit britischen Einschlag ohne absolute Highlights. „Hip” lässt ein wenig vom
Jahrmarkt träumen und “Blunderbus” wirkt tiefgründig. Irgendwie möchte man es nochmal hören.

Hyperaktiver Punk Album mit viel Power. Es ist das einzige Studioalbum der Band. Bezeichnend ist, das die finalen Mischungen so durcheinander waren, das niemand weiß welche aktuellen Bandmitglieder aktuellen gerade mit gewirkt haben. „Gos Save The Queen“ & „Anarchy in the UK“ sind prägnante Beispiele dieses Stils.