Reviews by larsen1

Sea ChangeBeck

Rated 6/10

Herzschmerz, Traurigkeit und Melancholie vereinen sich in diesem Album. Eine angenehme beinahe langweilige Stimme prägen das Album. Nach einer Melancholie kommt die nächste, so dass die Depression des Albums eher nervt, als Spaß macht bzw. zum wiederhören inspiriert. Ganz ok sind “Guess I’m Doing Fine” & “Lost Cause“.

Country und Western Album mit sympathischer Frauenstimme. Man fühlt sich mitten nach Cheyenne versetzt wo an einem
Lauen Sommerabend Musik auf der Marktplatzbühne spielt. Die Songs sind gut interessant arrangiert. Gut sind „Boulder To Birmingham“, das Beatles Cover „For No One“ und als typischer Country-Song „Queen Of The Dollar”.

Viel zu langes Hip Hop Album mit einigen hörbaren Passagen aber auch ganz viel Mist. Einige der 40 Stücke haben ein wenig Musikgehalt (z. b. „Love In War“ & „Take Off You Cool“) aber es gibt keine Song denn ich noch mal hören will. Dar schönste Song war der letze, weil danach musste ich nicht mehr skippen.

Ausdrucksstarke Songs, interpretiert mit Gitarre und Klavier. Die teils tiefgründigen Texte wurden melodisch gut und abwechslungsreich arrangiert. Am besten wissen „Son of Sam“ und „Better Be Quiet Now“ zu gefallen.

Jazziger Rock der 70er und es handelt vieles von Problem, Drogen und Problem mit und ohne Drogen. „Rikko Don‘t Lose That Number“ ist der Evergreen der Band aber auch auch „Berrytown“ & „With A Gun“ klingen sehr gut.

Radiohead kombiniert Synthetische- mit Rockmusik und hat dadurch ein gelungen Album geschaffen. Leider hat es durch die Länge einige Längen und gelegentlich wirkt es schräg. Trotzdem lassen sich „There There“, „Where I End and You Begin“ sowie „A Wolf At the Door“ sehr gut und bestimmt nochmal anhören.

Hört mal a den Trommelmann, wie er mit der Trommel trommeln kann. Ich mir das erste Werk komplett angehört mich anschließend mit der Skip-Taste gerettet. Neben den Schlagzeug gab es auch Trillerpfeifen. Vielleicht ein musthear für alle Hobbyschlagzeuger aber definitiv nichts für mich.

Bruce machte ein solides Album mit guten Songs wie „Born to Run“ oder meinem Geheimtipp „Jungleland“. Es ist guter Beat/Rock der 70er der aber noch nicht die Genialität von Born in America entfaltet.

Ich frage mich auf wessen Couch man schlafen muss, um innerhalb von 3 Jahren in die Liste der Grundgesamtheit von 1001 Alben aufgenommen zu werden? Inhaltlich ist die Platte eines der besseren R&B Alben, mit einer frivolen Stimme und aufeinander abgestimmten Songs zum Thema Sex - wobei wir wieder bei der Couch sind. Ich selber konnte dem Album weder ein Happy End noch einen Höhepunkt abgewinnen.

Es handelt sich um wütenden Heavy Metal der in den ersten Songs eine Schreitirade über Mütter und deren Söhne die die Mutter lieben ausartete. Nu-Metal als Variante des alternative Metal heißt dieser Stil. Trotzdem fällte es schwer die sehr gesellschaftskritischen Texte vor dem Hintergrund dieser Schreielemente zu verfolgen. Nach „Sugar“ der letzten Tirade, gewinnt das Album überraschender Weise an Niveau. „Suggestion“, „Spider“ & „Peephole“ sind sogar ok … aber keine Angst auch in der zweiten Album wird weiter über die Muttersöhnchen laut geschimpft.

Tolles Album mit Soul, Blues und Swing Elementen. Tolle Stimme, die bei “Son of a Preacher Man” zur maximalen Entfaltung Kommt. Jedes Lied lässt sich gut anhören, die Stimme hat eine wunderbare Variabilität. Mein Geheimtip ist „The Windmill of your mind“.

Post Punk Album mit dem unverkennbaren PIL Stil. Aber das improvisierte Werk ist stellenweise sehr anstrengend mit seiner experimentellen Art. Man muss dem Album Zeit geben - aber manches wird man wohl nie verstehen. Ganz gut sind „Memories“, „Swan Lake“ & „Radio 4“ furchtbar „No Bird“.

Western und Country Songs mit Blues Einfluss aus den 50‘er Jahren. Es klingt so als wenn der Malboro-Mann musiziert. Nicht schlecht aber auch nicht überdurchschnittlich. Kein Song sticht wirklich hervor sodass ein erneutes Hören nicht absteht.

Rockiger alternativer Brit-Pop mit viel Power. Die Band ersparte sich das Percussion und machte Grunzgeräusche die sie in Dauerschleife in das Album mixte - cool. Musikalisch geht „Richard III“ als solider Hardrock durch. „Late in A Day“, „It’s Not Me“ und „Sun Hit In The Sky“ kommen gut rüber. Das Album ist „In It“ for a repeat.

1999Prince

Rated 6/10

Prince klingt wie Prince - auch in diesem Album. „1999“ ist prägend für seinen Sound und „Little Red Corvette“ ist sehr gelungen. Der Rest des Album entspricht zwar seinem Sound ist aber über weite Strecken langweilig und teils auch sehr einfach arrangiert … ein bisschen so wie der MusicMaker auf dem Commodore C64. Kein weiteres Stück (vielleicht „Free“) ist nennenswert.

RisquéChic

Rated 8/10

Wenn man an Disco Sound der späten 70er denkt, dann hört man „Good Time“, eine Hymne dieser Zeit. In „A Warm Summer Night“ swingt man gedanklich in eine Liege an einem Pool mit einem guten Cocktail. Eine gut aufeinander abgestimmte Platte, die zur Wiederholung geeignet ist.

Experimentelles Album mit ein wenig Sound of Smith’s aber fast wütender Versuche künstlerische Aspekte zu setzen. Das Album hat von allem zu viel, von der Länge, der Experimentierfreudigkeit, der Wut, der Unruhe und der Musikstile. Gute Songs sind “Double Vegetation”, “Promised Land”, “Beautiful Love” & “Wester Front 1992”. Man hört das Bemühen im gesamten Album aber es reicht nicht zu einem überdurchschnittlichen Gesamtwerk. Wiederhören erlaubt.

Gutes Blues Album, ohne erkennbare nervende Titel. “Mannish boy” ist allgemein bekannt und gut und optimistisch interpretiert. Andere Titel sind hatten keinen Wiedererkennungswert. Trotzdem transferiert das Album den Hörer nach New Oerleans mit den Wunsch einen würzigen Vanille Rum zu genießen.

Ja, bei diesem Album handelt es sich Musik.Ja es werden Probleme besungen und sich einen Rap reinziehen war auch 1990 besser als andere Drogen. Leider finde ich nichts interessantes auf dem Doppelalbum. Es hört sich gleich nervig an. Lieber App Programmierer .. Danke für die Skip-Taste

BlueJoni Mitchell

Rated 8/10

Die Lieder enthalten einfache Begleitungen auf Klavier, Gitarre und Hackbrett aus den Appalachen. Schnörkellos interpretiert von einer kanadischen Sängerin, die die Trennung von ihrem Partner verarbeitet. Das Album ist durchsetzt mit tiefe Emotionen, für die es viel Ruhe erfordert um jedes Detail zu erfassen. Leider ist die Stimme etwas quietschig um perfekt zu sein.