Reviews by larsen1

MaxinquayeTricky

Rated 6/10

Eines der besseren R&B Alben insbesondere Dank der guten weiblichen Parts. Zum Ende verfällt es dann leider und die üblichen RAP Mechanismen und wurde fast noch schlecht.

Klarer und prägnanter Songwriter Sound. Gutes solides Arrangement aber mit zu viel Längen und teils schnulzigen Balladen die eher an Musicals oder Disney Filme erinnern. Im Großen und Ganzen ist das Album ganz brauchbar.

Eigensinniges experimentelles Album von Kate, das durch die Vielen Nuancen zu einer Reizüberflutung beim Ersthörer führt. Es matched deswegen nicht direkt zwischen Kunst und Gehör. Trotzdem hat auch starke Elemente und ist alles andere als schlecht.

Es ist ein herausragendes Beispiel für britischen Folk-Rock. Das Album zeigt die Talente der Interpreten auf eine Weise, die sowohl Fans des Folk-Rocks als auch des traditionellen Country anspricht. Die Lieder sind durchzogen von einer melancholischen Stimmung, die sich in den Texten und Melodien Die Texte sind poetisch und oft voller emotionaler Tiefe. Songs wie „The End of the Rainbow“ und „Withered and Died“ sind bewegende Erzählungen von Verzweiflung und Hoffnung. Die klare und ausdrucksstarke Stimme harmoniert perfekt mit dem Gitarrenspiel, insbesondere in Titeln wie „Has He Got a Friend for Me“. Für mich wurde die durchgängige Melancholie als eintönig empfunden. Das Album könnte von einer größeren Vielfalt in Tempo und Stimmung profitieren. Also insgesamt ganz ok.

Das Album bringt den Pop-Punk-Sound der Band aus Derry in den späten 70er und frühen 80er Jahren zurück ins Rampenlicht. Während das Album von der Energie und dem jugendlichen Enthusiasmus der Band lebt, fehlt es manchmal an Abwechslung und Tiefe, die es von einem durchschnittlichen auf ein wirklich herausragendes Album heben könnte.

Positiv hervorzuheben ist der Song "Under the Boardwalk", eine charmante und lebendige Coverversion des Klassikers von The Drifters. Diese Interpretation fängt perfekt das Sommer-Feeling des Originals ein und verleiht ihm eine frische, punkige Note, die zeigt, dass The Undertones auch abseits ihrer eigenen Kompositionen glänzen können.

Da CapoLove

Rated 6/10

Das Album ist ein solider Rock-Release der 60er Jahre, der sich irgendwo zwischen den ikonischen Klängen von The Rolling Stones, The Doors und The Who einordnen lässt. Das Album strahlt eine zeitlose Energie des psychedelischem Rock aus.

Die Band zeigt eine beachtliche Musikalität und Kreativität, insbesondere in Tracks wie „The Castle“ und „She Comes in Colors“. Die Instrumentierung ist gelungen, mit einem besonderen Augenmerk auf das Zusammenspiel von Gitarren und Orgel. Allerdings fehlt dem Album manchmal die kohärente Raffinesse, die bei ihren berühmteren Zeitgenossen zu finden ist.

Die Lyrics und die melodische Struktur sind ansprechend, aber nicht bahnbrechend. Es gibt Momente, in denen sich die Songs repetitiv anfühlen, und die Produktion könnte für moderne Ohren etwas roh klingen. Dennoch ist Da Capo eine ehrliche und authentische Darstellung der 60er Jahre Rockszene und bietet genügend interessante Momente, um es in die Rotation eines jeden Rockfans zu schaffen.

Reiferes Rap Album. Weniger N-Worte und mehr Musik und mehr Melodie verbunden mit netten Experimenten. Diese Mischung macht es, trotz des schwierigen Genres teilweise hörbar. „All of The Lights“, „Runaway“ und „Blame Game” versprühen einen Hauch von Musik.

Es hört sich ein wenig so an, als wird bei REM der Hardrockknopf angestellt. Es ist ein temporeiches Album mit guten rockigen Songs z. B. „This important Years“, meinem Favoriten „Ice Cold Ice“, „Could You be The One“ oder „She Floated Away“ oder „Turn It Around“ Gerne mal wieder zurück zum Collage Rock.

1978 trafen sich 5 Girls, die sich nicht kannten und kein Instrument spielen konnten und präsentieren 3 Jahre später dieses Album. Es ist witzig, wavig und weiblich. Ich kannte die Vand nicht und bin begeistert und werde das Album Wiederhören. Manchmal muss man auch mal was machen und nicht zu viel nachdenken. Mein Topsong ist „Lust To Love“. Gelungen sind aber auch „Fading Fast“ oder „Automatic“

Funky Big Band Sounds aus den ersten 70ern. Leider ohne Highlight oder Aha Effekt. Es ist keine akustische Folter aber auch kein wirklicher Genuss.

The VisitorsABBA

Rated 10/10

ABBA präsentierte in Ihrem letzten Album der goldenen Zeit einen großen Entwicklungsschritt und nutzen das damals neue digitale Potential mit Synthesizer und Computern aus. Erst trennten Sie sich von alten Zöpfen um sich einige Zeit komplett zu trennen. Großartige Songs sind „Head over Heels“ sowie die Hymne die Album “One of Us” und als Finale der Deluxe Fassung „The Day before you came“. Es ist nicht das einfachste aber sicherlich das spannendste Album einer großen Band 😊.

Billy präsentiert mit seinem Album "Stranges" eine ruhige, reflektierte Sammlung von Songs, die sowohl musikalisch als auch lyrisch überzeugt. Mit seinem charakteristischen Gesang und der beeindruckenden Klavierbegleitung schafft Joel eine Atmosphäre, die die Hörer in eine andere Welt entführt.
Die klaren Melodien und eingängigen Refrains sind das Herzstück dieses Albums. Jeder Song erzählt eine Geschichte, die authentisch und emotional ist, ohne jemals übertrieben oder aufdringlich zu wirken. Insbesondere die Balladen sticht hervor; sie sind mit feinen Nuancen und einer tiefen Verletzlichkeit gesegnet, die den Hörer sicher auch zu erneutem Nachdenken anregt.

Intensives Album aus der Gründungszeit des Grunge. Es ist roh, ungeschliffen und in Teilen extrem krächzend. Deswegen ist es nicht leicht die zum Teil guten Sequenzen zu erkennen - aber es gibt sie.

Aus dem WC fließt der Haufen in den Kanal und von da ins Klärwerk und von dort wird elles gesammelt und konzentriert und mitten im Konzentrat steck dieses Album, das für meinen Geschmack zum Himmel stinkt 💩.

Unspektakulären Michael Album. Das Aussehen war anders aber die Stimme die selbe. Irgendetwas zwischen Saturday Nightfever und Stevie Wonder. Zum Glück hat er dich in den 80er und 90er noch gesteigert.

Solides Sixties Album mit klassischem Beat und einigen Pop-Elementen. Neben dem Paradesong „Sunny Afternoon“ stach noch „Dandy“ hervor. Es ist aber kein Album, das überdurchschnittlich zu gefallen weiß.

Ein für seine Zeit sehr modernes Album mit stark avantgardistischen Elementen. Diese sind einerseits interessant, machen aber andererseits den Hörfluss kaputt. Vielleicht muss man sich mehr in das Album reinarbeiten aber bei einer Eintagesanalyse ist eher durchschnittlich als überdurchschnittlich. Mein Favorit ist „Falling in Love with myself again“.